Australien ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Der Kontinent ist schon seit über 50.000 Jahren von der restlichen Erdmasse der Erde getrennt. Dadurch konnten sich auf Australien viele einzigartige Tiere und Pflanzen entwickeln, die berühmtesten unter ihnen sind die Koalas und die Kängurus.
Durch die große Landmasse gibt es in Australien viele unterschiedliche Klimazonen. Vor allem an der Küste erstrahlt das Land in saftigem Grün, während sich im Inneren wüstenartige Regionen befinden. Große Teile der Natur sind noch unberührt, da in Australien heute nur etwa 20 Millionen Menschen leben, obwohl das Land über 10 Mal so groß ist wie Deutschland.
Ursprünglich wurde Australien von den Aborigines bewohnt. Nachfahren leben noch bis heute in Australien. Im 17. Jahrhundert wurde das Land aber von den Briten kolonialisiert und als Sträflingskolonie genutzt. Als jedoch im Jahr 1851 Gold in der Nähe von Melbourne gefunden wurde, strömten viele Menschen im Goldrausch auch freiwillig auf die Insel. Zwar versuchten die Briten alles, um ihren Einfluss zu wahren, doch konnten sie die Entwicklung Australiens zu einer eigenständigen Nation nicht verhindern. Die Australier sind den Briten aber trotzdem noch in gewissem Maße verbunden, bis heute ist die englische Königin formell auch Staatsoberhaupt über Australien. Einen Unabhängigkeitskrieg, wie bei den USA, fand nie statt. Überhaupt hatte Krieg auf dem australischen Kontinent nie eine besonders große Bedeutung.
Australien hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer festen Größe in der Weltgeschichte entwickelt. Weltmetropolen wie Sydney und Melbourne ziehen jedes Jahr Hunderttausende Besucher an. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ist Australien heute von großer Bedeutung, was vor allem an den Exporten von Gold, Eisenerz, Diamanten und Uran liegt.
Seit den 70er Jahren besuchen außerdem immer mehr Touristen Australien. Einzigartige Sehenswürdigkeiten befinden sich hier, wie das Great Barrier Reef oder das Sydney Opera House, das zum Wahrzeichen von Sydney wurde.

